Revival des Newsletters?

In Zeiten von social media, twitter, "anstupsen", "einladen", "Freund werden", "gefällt mir" und unzähligen RSS-Feeds ist es kaum noch möglich den Überblick zu behalten. Informationen werden nicht mehr angefordert oder gar recherchiert - sie kommen per Push-Nachricht - teilweise gnadenlos.

Unterdessen ist ein Markt für Tools entstanden, welche sich darauf spezialisiert haben, verschiedene Kanäle wieder zu bündeln. So gibt es Anwendungen über die Sie Ihre Social-Media-Netzwerke in nur einer Oberfläche verwalten - und das für Windows Desktops, als IPad App, als IPhone App oder als Android App... (Bspl: http://www.sobees.com/social-media-clients). Parallel zur rasanten Entwicklung der sozialen Netzwerke und user generated content (von Benutzern und nicht dem Anbieter eines web Angebots eingestellter Inhalt) wird auch dem Newsletter wieder eine höhere Bedeutung prognostiziert.

Anstelle der Sondierung unzähliger Informationen auf unzähligen Plattformen oder dem Tool das irgendwann alle anderen Tools welche verschiedene Inhalte bündeln wiederum bündelt, kommt der Newsletter ganz bequem in das eigene E-Mail Postfach. Gebündelte Information, zu definierten Themen, von einem mir persönlich wirklich bekannten Absender - schön!

Im Vergleich zu Werbung oder Markenbildung in sozialen Netzwerken, läßt sich die Akzeptanz von Newslettern und deren Response-Rate (wieviele Empfänger öffnen das E-Mail oder reagieren auf das E-Mail) technisch messen. Öffnungsraten oder Zugriffe auf im Newsletter verlinkte Seiten und Abmelderaten können mit statistischen Auswertungen belegt werden.